Pessach – Religion Referat

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Hallo liebe Klasse und Fr. XXXX, wir erzählen euch heute etwas über den Pessach. Der Pessach ist ein Fest der Juden, dass jedes Jahr im April stattfindet. Nächstes Jahr beginnt es am 22. April 2024 und endet am 30. April 2024. Der Tag ist dabei immer unterschiedlich; so begann es dieses Jahr am 5. April und endetet am 13. April. Der Termin richtet sich immer nach dem Frühlingsvollmond. Der Pessach ist einer der wichtigsten Festtage der Juden und wird oft als Familienfest gefeiert. Man bezeichnet den Pessach auch oft als Passah oder Pascha. Dieses Fest wird auch oft als Fest des ungesäuerten Brotes genannt. Warum das so ist, erklären wir euch später genauer. Wenn man das Wort direkt übersetzt, bedeutet es so viel wie „Überschreitung“. Mit diesem Fest feiern die Juden die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten (Flucht aus Ägypten). Denn der Pharao ließ die Israeliten nicht aus Ägypten ziehen, weshalb Gott zehn biblische Plagen nach Ägypten geschickt hat, um den Pharao zu bestrafen und umzustimmen. In der zehnten Plage schritt Gott selbst durch Ägypten und erschlug alle Erstgeborene außer die der Israeliten, denn diese hatten ein Lamm geopfert und mit dessen Blut die Türstöcke gekennzeichnet, sodass Gott ihre Schwelle nicht überschritt und sie verschont. Deswegen wird das Fest auch „Überschreitung“ genannt. Früher wurde zusätzlich noch die Erinnerung an die Frühlingsernte der Gerste gefeiert, denn in dieser Zeit war die erste Gerstenernte. Diese ist in Palästina so wichtig wie bei uns die Roggenernte. Kommen wir jetzt zum Essen. Es wird auch oft zu Recht „Fest des ungesäuerten Brotes“ genannt. Das liegt daran, dass man in der Regel am Sederabend, also am Abend vor der Pessawoche drei ungesäuerte Brote isst, die für die drei Urväter Abraham, Isaak und Jakob stehen. Zusätzlich ist es allgemein verboten, gegärte Speisen zu essen. Das Fruchtmus steht für Lehm, aus dem die Israeliten Ziegel herstellen mussten, die bitteren Kräuter für die Sklaverei und die gebratenen Knochen für das geschlachtete Lamm am Abend des Auszugs aus Ägypten. „Seder“ bedeutet übersetzt aus dem hebräischen „Ordnung“. Das meint, dass das ganze Fest nach bestimmten Regeln abläuft. So findet an diesem Abend auf einem festlich gedeckten und mit Kerzenschein erleuchteter Tisch ein Familiengottesdienst statt. Auf jedem Platz liegt ein Büchlein (Haggadah) mit bebilderten Erzählungen, aus dem vorgelesen wird. Oft wird auch dem Propheten Elia, also dem Verkünder der messianischen Zeit ein Becher Wein bereitgestellt, denn es wird gesagt, dass der Prophet eine Familie aussucht und diese dann besucht. Deswegen will jede Familie darauf vorbereitet sein. Im Christentum kann das Fest mit Ostern verglichen werden. Das ist auch um den Frühlingsvollmond rum und der Pessach ist auch der Ursprung des Osterfestes. Außerdem stammt das christliche Abendmahl vom jüdischen Sederabend ab und die Hostien stehen für das ungesäuerte Brot. Hier habt ihr nochmal eine Übersicht über alle Informationen und auch gleichzeitig euren Hefteintrag. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und falls Ihr noch Fragen habt, könnt Ihr die gerne stellen.


Der Pessach, ein bedeutendes jüdisches Fest im April, feiert die Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Sklaverei. Der Termin richtet sich nach dem Frühlingsvollmond, und das Fest wird oft als Familienfest zelebriert, insbesondere am festlichen Sederabend. Der Name „Pessach“ bedeutet „Überschreitung“, in Erinnerung an Gottes Verschonung der Israeliten während der zehnten Plage. Dabei kennzeichneten sie Türstöcke mit Lammblut. Das Essen beinhaltet ungesäuertes Brot, repräsentativ für die Urväter Abraham, Isaak und Jakob. Das christliche Abendmahl leitet sich vom jüdischen Sederabend ab, und Pessach sowie Ostern sind vergleichbare Feste, beide um den Frühlingsvollmond herum.

Diese PowerPoint ist ausschließlich zur Inspiration. Der Inhalt und der Text darf nicht (abgeändert) (für ein eigenes Referat) übernommen werden.

Das Titelbild wurde von einer KI generiert und muss nichts mit dem Thema „Pessach“ zu tun haben.

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